WAZ-Beileger
Zwischen Zeche und Zeitungsrand.
Ein Beileger hat es schwerer als ein Magazin. Er liegt nicht im Regal, sondern fällt aus der Zeitung — und hat einen Augenblick, um darüber zu entscheiden, ob er gelesen oder mit dem Altpapier weggetragen wird. Die Beileger für die WAZ bewerben Bücher über das Ruhrgebiet: Bildbände, Tourenführer, Geschichten von Halden und Kumpeln. Gestalterisch müssen sie zweierlei leisten — sich vom Zeitungsumfeld absetzen und trotzdem nicht nach Prospekt aussehen. Was wie ein Verkaufsmittel wirkt, wird als eines behandelt. Also sollte man sinnvollerweise eine Magazinanmutung schaffen und die vorgestellten Artikel ihre Geschichten erzählen lassen. Was vierteljährlich erscheint, muss beim vierten Mal noch so wirken wie beim ersten — und trotzdem erkennbar dasselbe sein.

Vier Ausgaben im Jahr, jedes Mal neue Titel, neue Themen, neue Bilder. Was genau muss dabei gleich bleiben, damit die Leser das Format nach dem ersten Mal wiedererkennen?
